Softwarehelden @ knowis: Software Developer Saja

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Bei knowis kommen Menschen zusammen, die Initiative zeigen und gemeinsam für jede Herausforderung kreative Lösungsansätze entwickeln und umsetzen. Einer dieser Menschen ist Softwareentwicklerin Saja Darwish, die seit Mitte 2019 im Engineering-Team Designer & Hub an den auf die Finanzbranche zugeschnittenen Softwarelösungen von knowis mitwirkt. In unserem Interview berichtet sie über ihren Weg in die Regensburger IT-Szene, erzählt warum sie den Einsatz agiler Methoden in ihrem Job schätzt und gibt Tipps für potenzielle Bewerber.

Die Developer bei knowis entwickeln Lösungsplattformen für den Bereich Banking. Sie erstellen und implementieren Software, die auf die Anforderungen und Bedürfnisse der User in den Finanzinstituten und Banken zugeschnitten ist. Seit einiger Zeit wendet knowis neben bewährten agilen Methoden wie Scrum oder Kanban auch eine agile Organisationsstruktur an, die als 'Spotify-Modell' bekannt ist.

Die Einordnung aller am Entwicklungsprozess beteiligten Mitglieder in Squads, Tribes und Chapters erleichtert es den Einheiten teamübergreifend zusammenzuarbeiten und flexibel und autonom zu agieren. Bei der Weiterentwicklung der knowis-Banking-Plattform bringt das beispielsweise den Vorteil, dass die im Unternehmen vorhandenen Skills bedarfsorientiert und zielgerichtet eingesetzt werden können und ein teamübergreifender Wissenstransfer stattfindet. So können die Anforderungen der Kunden bestmöglich in Software umgesetzt werden.

Außerdem nutzen die Softwareentwickler*innen einen modernen und breit gefächerten TechStack, zu dem Containertechnologien wie Kubernetes und OpenShift gehören. Aber auch Linux, IBM BPM, Oracle oder MongoDB und Programmiersprachen wie TypeScript, Java, Node und Liberty werden angewendet.

Welche der Programmiersprachen die 'beste' ist, hängt vom Einsatzgebiet ab und ist sicher auch eine kleine Glaubensfrage. Die Techies bei knowis pflegen jedenfalls ihre nicht ganz ernst gemeinte Feindschaft über dieses Thema, wie Softwareentwicklerin Saja Darwish im Interview erzählt. Sie berichtet außerdem, wie sich die Spotify-Methode in der Praxis bewährt und was das Berufsbild des Software Developer ansonsten bereithält.

Saja Darwish

"Bei knowis gibt es immer neue Herausforderungen, die mich dazu motivieren alles zu geben – jede Idee findet Gehör und es gibt Raum, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln."

Saja, wie arbeitet ihr bei euch im Team und was sind deine Aufgaben?

Bei knowis arbeiten wir agil. Alle fünf Tage haben wir Sprints, die genau geplant und strukturiert werden müssen, damit alle Stories, Epics und die technischen Features, an denen wir arbeiten, klar sind. Gleichzeitig sind wir aber flexibel, sowohl was unsere Arbeitszeiten als auch neue Ideen für die Plattform angeht und wir haben sehr schnelle Feedbackschleifen. Nach der Planung arbeiten Mitarbeiter mit unterschiedlichem technologischem Background gemeinsam an den besprochenen Features und fügen sie in die Plattform ein.

Zurzeit versuchen wir eine Tribeorganisation in unseren Arbeitsalltag zu integrieren. Die Idee hinter agilem Arbeiten ist es, möglichst flexibel mit anderen zusammenzuarbeiten. Die Erstellung neuer Softwarefeatures erfordert beispielsweise, dass Leute aus unterschiedlichen Teams mit TypeScript oder React-Kenntnissen mit jemandem, der sich in Java auskennt, zusammenarbeiten. Ich finde, das funktioniert durch die Einteilung in Squads, Chapters und Tribes wirklich gut. Zum einen lerne ich als NodeJS Developer die „dunkle Seite“ kennen – so nennen wir die Java-Entwickler scherzhaft – zum anderen ist es sehr hilfreich, andere Leute über deine Arbeit schauen zu lassen und umgekehrt anderen Feedback zu geben. Die Menschen hier sind sehr offen für neue Ideen und Wissensaustausch.

Die ersten Programmierer waren zwar weiblich, das Berufsfeld IT hat sich mittlerweile aber eher zu einer Männerdomäne entwickelt. Wie ist es heute als Frau in der Techbranche zu arbeiten?

New call-to-actionIch habe vor meiner Zeit bei knowis noch nie mit anderen Entwicklerinnen zusammengearbeitet und war wirklich positiv überrascht, als ich vor meinem Jobinterview bei knowis erfahren habe, dass mein Team-Lead eine Frau ist und ich außerdem eine weitere Teamkollegin habe. Das war sogar einer der Hauptgründe, warum ich mich letztlich für knowis entschieden habe. Ich bin es gewohnt, die einzige Softwareentwicklerin im Team zu sein und habe mich nie unwohl damit gefühlt oder komische Reaktionen von den Leuten bekommen. Vielleicht war das noch ein Thema für vorherige Generationen, aber mittlerweile ist es vollkommen akzeptiert, dass Frauen in der IT-Branche arbeiten.

Ursprünglich kommst du aus Jordanien. Bist du wegen diesem Job nach Regensburg gekommen?

Ich bin jetzt seit 2,5 Jahren in Regensburg; ich war also schon vor meinem Job bei knowis hier. Als ich in Jordanien gelebt habe, wusste ich noch nicht viel über Deutschland oder deutsche Städte – ich wusste nur, dass Regensburg eine Universität hat und habe von Bekannten gehört, dass es die Stadt der Entwickler genannt wird. Es klingt im ersten Moment komisch, aber wenn man bedenkt, dass ein Großteil der Industrie hier aus IT-Startups besteht, ist da schon etwas dran. Auch wenn man neue Leute kennenlernt, arbeiten wirklich viele im IT-Bereich. Ich habe mich also für Regensburg entschieden und angefangen mich zu bewerben.

Was sollten Bewerber mitbringen, um in deinem Bereich erfolgreich zu sein?

Neben deinem technologischen Background und den Programmiersprachen, die du beherrschst, sind Soft Skills nicht zu unterschätzen. Beständigkeit ist sehr wichtig, denn dein Code sollte stabil sein und die Qualität deiner Arbeit einen gewissen Standard erfüllen. Die IT ist eine extrem schnelllebige Branche und es gibt fast täglich Updates – man sollte also definitiv neugierig sein und motiviert sein, den Dingen wirklich auf den Grund zu gehen, denn man muss sich regelmäßig weiterbilden, um Schritt zu halten. Außerdem sind Teamplayer gefragt, die anderen die Möglichkeit geben, ihre Ideen vorzustellen und aufgeschlossen sind.

Hast du ein Programmier-Projekt, mit dem du dich in deiner Freizeit beschäftigst oder reicht es dir nach Feierabend mit Technologie?

Das kommt ganz auf die Jahreszeit an: Wenn es draußen kälter wird, beschäftige ich mich gerne mit einem eigenen Projekt, um – wie ich ja vorhin schon gesagt habe – am Ball zu bleiben und Neues zu lernen. Aber im Sommer reise ich gerne, lerne neue Leute kennen oder gehe wandern.

Hier findest Du unsere aktuellen Stellenangebote

Wenn du eine Leidenschaft für Technik hast und Dingen gerne auf den Grund gehst, bist du in diesem IT-Beruf richtig. Eine entsprechende Ausbildung oder ein Informatikstudium sind eine gute Ausgangsbasis, um bei knowis durchzustarten. Aber auch Quereinsteiger*innen haben Chancen, denn praktische Erfahrung zählt bei Softwareentwickler*innen wie so oft in der IT-Branche mehr.

Bildquelle: Teaser: SIphotography - 952769210 - iStock

Geschrieben von Antonia Hawel

Antonia Hawel ist mitverantwortlich für das Personalmanagement und die Personalentwicklung bei der knowis AG. Sie ist Ansprechpartnerin für Bewerber, Studenten und alle Fragen rund um den Berufseinstieg bei knowis.
Kontakt: karriere@knowis.de , Telefon: +49 941 409249-14

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