Joint Forces: IBM und knowis eröffnen neue Wege im Plattform-Banking

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Nach der langjährigen Zusammenarbeit von knowis und IBM bei der Umsetzung von Kreditlösungen mit der knowis Banking-Plattform isfinancial hat Big Blue nun ein Produkt veröffentlicht, in das die Expertise von knowis mit eingeflossen ist. Mit der IBM Financial Services Workbench bekommen Banken ein Tool, das es ihnen ermöglicht, schnell und einfach cloud-native Microservices zu bauen. IBM und knowis leisten so gemeinsam einen Beitrag für eine erfolgreiche Zukunft der Finanzindustrie.

Das Regensburger Softwarehaus knowis und der Technologiekonzern IBM blicken bereits auf eine langjährige Partnerschaft zurück, in der sie gemeinsam zahlreiche Digitalisierungsprojekte im Banking erfolgreich durchgeführt haben. Die knowis AG setzt bei ihrer isfinancial Plattform auf einen bewährten Tech Stack des starken Partners IBM und auch der Technologieriese sieht einen großen Vorteil darin, bei der technologischen Umsetzung von Business-Lösungen auf die Expertise der Regensburger zählen zu können: IBM zeichnete knowis bereits mehrfach für die hervorragende Zusammenarbeit aus.

Nun haben die beiden Unternehmen ihre Verbindung genutzt, um gemeinsam ein innovatives Produkt zu entwickeln, das IBM jetzt im Rahmen ihres Cloud Pak for Data herausbringt: Die IBM Financial Services Workbench. Das Produkt ermöglicht es Banken, schnell, sicher und einfach Cloud-Lösungen zu bauen, um mit den rasanten Entwicklungen am Finanzmarkt Schritt zu halten. Bei der Entstehung der Workbench ist die Branchenkenntnis und das Know-how der Regensburger eingeflossen, die bereits über 180 Finanzinstitute dabei unterstützt haben, sich zukunftsfähig aufzustellen und den Weg der digitalen Transformation erfolgreich zu beschreiten.

IBM und knowis bereiten den Weg für die Bank von morgen

Thomas Bohn, Principal Business Automation und Open Banking bei IBM Deutschland, fasst den Nutzen der Financial Services Workbench im gemeinsamen Interview von knowis und IBM über die „kognitive Bank“ so zusammen: Das neue IBM-Offering „bietet der Bank die Möglichkeit, sehr einfach, schnell und risikoarm, basierend auf einer State-of-the-Art-Referenzarchitektur Microservices zu bauen. Damit stellen wir den Kunden eine hochflexible, leicht konsumierbare und vor allem skalierbare Plattform zur Verfügung […]. Der Kunde bekommt eine End-to-End-Experience, die vom Design von Services über deren Implementierung und Deployment mit integriertem Test bis in die Runtime reicht.“

Auch Jean-Henrik Zitterbart, Executive Partner, Industry Leader Banking & Financial Markets D-A-CH bei IBM Global Business Services, ist begeistert vom Ergebnis der Zusammenarbeit mit knowis: „Ich bin davon überzeugt, dass solche Partnerschaften genau das sind, was der Markt erfordert, denn es bringt das Beste aus beiden Welten zusammen. Auf der einen Seite die tiefe technologische Kompetenz und die Skalierfähigkeit einer IBM, auf der anderen Seite aber auch die Fachlichkeit einer knowis.“

 

 

Stefan Engl, Vorstand der knowis AG, ist ebenso überzeugt davon, dass die gemeinsame Erfahrung bei der Lösung bankfachlicher Probleme ein wertvoller Pluspunkt für die Kunden der beiden Unternehmen ist. Im Interview erklärt er, wie sich diese Partnerschaft mit IBM zukünftig auf knowis auswirken wird.

Herr Engl, wie lässt sich der Beitrag zur IBM Financial Services Workbench in den Ansatz von knowis einordnen, Banken auf dem Weg der digitalen Transformation zu begleiten?

Wir bei knowis haben eine klare Meinung zu der Frage, wie sich Banken auf die veränderten Gegebenheiten und Anforderungen einstellen sollten. Wir setzen auf eine Banking-Plattform, die kleinteilige Lösungsbausteine beheimatet, welche unabhängig voneinander eingesetzt werden können. Diese Module können flexibel sowohl miteinander als auch mit Legacy-Anwendungen und den Services Dritter interagieren. Als Ausgangspunkt dient immer die Fachlichkeit. Mit dieser Philosophie schaffen wir es bereits seit 15 Jahren, leichtgewichtige Businesslösungen in heterogene Anwendungslandschaften einzubringen. Und mit genau diesem Ansatz haben wir auch zur Entstehung der neuen IBM Lösung beigetragen.

Was bedeutet das für isfinancial, wird die knowis-Banking-Plattform damit überflüssig?

Im Gegenteil! Die Erfahrung aus der Zusammenarbeit mit IBM befruchtet natürlich auch die Weiterentwicklung der knowis-Produkte. So ist isfinancial nicht mehr ausschließlich als on-premises-Installation verfügbar, sondern mittlerweile auch alternativ als Cloud-gehostete Variante. Die ist sogar bereits bei ersten Kunden im Einsatz. Schon jetzt profitieren knowis-Kunden also von der Cloud-Expertise, die wir in den letzten Jahren aufgebaut haben.

Heißt das, dass knowis zukünftig nur noch auf Cloud setzen wird?

Unser Anspruch ist es, für die fachlichen Anforderungen unserer Kunden aus der Finanzindustrie die bestmögliche Lösung zu schaffen. Je nach Strategie und Größe der Banken kann das unterschiedliche Technologiegrundlagen erfordern – eine davon ist die Cloud. Wir analysieren mit unseren Kunden, welche Anforderungen und auch welche Voraussetzungen bestehen, und finden den passenden Weg. Maßgeschneidert.

Also sehen Sie die Kernkompetenz Ihrer Firma in der Entwicklung fachlicher Digitallösungen, vollkommen Technologie-agnostisch?

knowis ist auch, aber nicht nur ein Technologieunternehmen. Das ist nur eine Facette von uns. Wir vereinen in Regensburg genauso Know-how bei der Umsetzung von Projekten und eine tiefe Branchenkenntnis unter einem Dach. Durch unsere langjährige Erfahrung in der Übersetzung komplexer Kreditprozesse in Software haben wir mittlerweile ein breites Spektrum an wiederverwendbaren, erprobten Lösungsmustern rund um das Thema Kredit. Und wir können uns durchaus vorstellen, diese Fachexpertise perspektivisch auch für Cloud-native Umgebungen wie die IBM Financial Services Workbench verfügbar zu machen.

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Fazit

In der Finanzindustrie bewegt sich die Schaffung von Ökosystemen immer mehr ins Zentrum der Aufmerksamkeit – als Möglichkeit, den veränderten Anforderungen einer zunehmend digitalen Welt mit vereinten Kräften gerecht zu werden. Währenddessen zeigt IBM mit der Financial Services Workbench, wie durch Kollaboration mit Partnern wie knowis ein Mehrwert geschaffen werden kann. In diesem Fall in Form eines nützlichen Werkzeugs, das Banken die digitale Transformation erleichtert und sie befähigt, fachliche Lösungen zu entwickeln, die durch offene Schnittstellen die Möglichkeit zur Vernetzung gleich mitbringen, um sich langfristig wettbewerbsfähig aufzustellen.

 

Quellen:
Video: Die kognitive Bank. IBM und knowis arbeiten am Digital Agility Layer der Bank von morgen (IBM / Youtube)
Bildquelle: Teaser: PeopleImages - 998968950 - iStock

Geschrieben von Andreas Plöger

Andreas Plöger ist Content Manager bei der knowis AG und verantwortlich für Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Als studierter Technischer Redakteur fallen unter anderem die inhaltliche und strukturelle Gestaltung der Webseite, die Planung und Umsetzung von Veröffentlichungen sowie die Pressearbeit in sein Aufgabengebiet.

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