Zukunft gestalten: Der BPM-Developer als Solution Engineer

Solution Engineer BPM Developer

Die Ansprüche an eine intelligente Datenhaltung wachsen äquivalent mit der voranschreitenden Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Tatsache bringt gerade für Softwareunternehmen wie knowis die Herausforderung komplexer Projekte, aber auch abwechslungsreiche IT-Vorhaben im Banken- und Finanzsektor mit sich. Ein guter Zeitpunkt also, um als Solution Engineer in einem innovativen Unternehmen Fuß zu fassen: Gemeinsam mit der in Regensburg ansässigen knowis AG können motivierte Absolventen und Professionals neue Wege im IT- und Banking-Bereich der Zukunft beschreiten.

Big Data, Cloud Computing und das Internet der Dinge, um nur ein paar Stichworte zu nennen, haben viele Branchen gehörig aufgerüttelt. Nicht ohne Konsequenzen: Von heutigen Unternehmen und ihren Mitarbeitern wird mittlerweile deutlich mehr IT-Kompetenz gefordert. Dazu gehört vor allem der professionelle Umgang mit Daten. Wer sie analysieren, interpretieren und visualisieren kann, ein Experte auf dem Gebiet der IT-Security ist oder Cloud-Architekturen entwirft, gehört zu den Gewinnern auf dem modernen IT-Arbeitsmarkt, so die Studie „Arbeitswelt 2020 – Jobs der Zukunft“ des IT-Recruiting-Dienstleisters Hays. Neben weiteren innovativen Jobs, die beim ersten Lesen auch der Fantasie eines Science-Fiction-Romanautors entsprungen sein könnten – Roboterkoordinator oder Data Scientist etwa – zählt auch der des Solution Engineer zu einem der Zukunftsberufe, die besonders vom digitalen Wandel der Berufswelt profitieren.

Der Solution Engineer erfüllt eine wichtige Rolle an der Schnittstelle zwischen Kunde und Entwicklung, die mit dem fortschreitenden digitalen Wandel weiter an Bedeutung gewinnen wird. Als Solution Engineer bei der knowis AG ist man unter anderem als Business-Process-Management-Developer (BPM-Developer) an der Planung, Umsetzung und ständigen technischen und fachlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen im Banking-Bereich beteiligt.

Doch was kann man sich darunter konkret vorstellen? Informationen aus erster Hand liefert das Interview mit Michael Keil. Der Senior Solution Engineer beschreibt seine Aufgaben im Unternehmen und erzählt, warum der Job eines Lösungsentwicklers bei knowis nie langweilig wird.

Michael, wie sehen dein typischer Arbeitsalltag und deine Aufgaben aus?

Michael KeilDa muss man vielleicht grob unterscheiden zwischen dem 'Projektalltag', also der Konzeption und Umsetzung beim Kunden vor Ort und dem 'Büroalltag' in Regensburg.

Wenn wir beim Kunden sind, findet jeden Morgen ein kurzes Treffen mit allen Entwicklern statt, den SCRUM-Fans bekannt als Daily, um den aktuellen Status zu checken und potenzielle Probleme zu identifizieren. So können wir flexibel auf Anforderungen und Veränderungen reagieren. Anschließend beginnt dann die Entwicklungsarbeit, wobei ich als Senior Solution Engineer nicht nur selbst entwickle, sondern auch für die System-Architektur und die Projekt-Organisation verantwortlich bin. Daneben unterstütze ich die Kunden, sich in den agilen und für sie oft neuen Denkstrukturen zurechtzufinden und nehme eine beratende Rolle ein. Wichtig ist, auch kundenseitig alle Leute in die Entwicklungsschritte mit einzubinden und in regelmäßigen Reviews auf den neuesten Stand zu bringen.

Im Büro in Regensburg erarbeite ich in kleinen Teams verschiedene Proof-of-Concepts und erledige administrative Arbeiten. Mir macht es Spaß, mein Wissen an neue Kollegen weiterzugeben und unser internes Know-how auszubauen. Dafür halte ich regelmäßig Schulungen oder bin an internen Projekten beteiligt.

Was macht deine Tätigkeit so besonders?

Die Arbeit bei knowis gibt mir die Möglichkeit, Einblicke in die vielen unterschiedlichen Geschäftsfelder der Banken zu bekommen. Dabei lerne ich deren Herausforderungen und die individuelle Herangehensweise bei der Digitalisierung komplexer Prozesse kennen. Die große Besonderheit ist, dass wir als mittelständisches, regionales Unternehmen im Verbund mit großen multinationalen Konzernen federführende und zukunftsweisende Projektarbeit in Großbanken umsetzen. Das ist alles andere als alltäglich und wird nie langweilig, weil sich auch die Technologie ständig weiterentwickelt. So haben wir beispielsweise frühzeitig auf den Einsatz nicht-relationaler Datenbanken gesetzt und einen sehr hohen Standardisierungsgrad und damit auch eine sehr hohe Umsetzungsgeschwindigkeit erzielt, was sich heute auszahlt.

Wie lief das damals bei deinem Bewerbungsgespräch?

Damals hatte alles noch einen stärkeren Start-up-Charakter, auch wenn dieser Spirit heute noch an vielen Ecken zu spüren ist. Dementsprechend verlief das erste Interview auch sehr ungezwungen. Eigentlich hatte ich mich bei knowis auf die Stelle als Webentwickler beworben, hatte zu der Zeit aber noch keinerlei praktische Erfahrung. Schon während der ersten Minuten bemerkte ich, dass bei knowis das Menschliche im Vordergrund steht. So kam ein wirklich gutes Gespräch zustande, in dem sich dann herauskristallisierte, dass eine andere vakante Stelle eigentlich viel besser zu meinem Skill-Profil und meinen Interessen passen könnte – nämlich die des Solution Engineers. In einem zweiten Gespräch haben wir die Sache dann gleich fix gemacht und wenig später, nach Abschluss meines Studiums, ging es los. Und was soll ich sagen – jetzt bin ich schon über fünf Jahre Teil des knowis-Teams und immer noch begeistert.

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Solution Engineering – auf der Suche nach der besten Lösung

Unter Solution Engineering versteht man das technische Mindset, um Aufgabenstellungen bestmöglich in IT-Lösungen zu überführen und dabei aufkommende Herausforderungen zu bewältigen. Nomen est omen: Der Solution Engineer ist eine Art Techniker für Lösungen; er ist in erster Linie für die Umsetzung einer geplanten Anwendung verantwortlich. Dazu braucht es zuerst eine 'Übersetzung' der Kundenanforderung in ausführbare Geschäftsanwendungen, auch Requirements Engineering genannt. Aufgabe des Solution Engineers ist es darauf zu achten, dass sich die Programmierung durch die Softwareentwickler, entsprechend der evaluierten Anforderungen, in die richtige Richtung bewegt.

Dazu gehören natürlich entsprechende Fachkenntnisse in den Bereichen Prozessmodellierung, Software Engineering, Projektmanagement und Expertise im Umgang mit Datenbank-Management-Systemen. Ein Solution Engineer muss lösungsorientiert arbeiten können, darum benötigt er schnelles Prozessverständnis, analytisches Denkvermögen und eine hohe Kommunikationsfähigkeit.

Was macht ein Solution Engineer bei knowis?

IT-Lösungsentwickler übernehmen eine Schnittstellenfunktion und arbeiten dabei im Spannungsfeld verschiedenster Projektrollen. Sie beraten Business Analysten bei der Erstellung von User Stories und dem fachlichem Domänenmodell auf Grundlage der Kundenanforderungen. Hinsichtlich der Durchführbarkeit in den technischen Bereichen BPM und isfinancial, der knowis-Anwendung, unterstützen sie die Software-Architekten. Im Verbund mit Integrationsentwicklern und Business Rules Engineers sorgt der Solution Engineer in Zusammenarbeit mit den IT-Abteilungen des Kunden dafür, dass dessen Anforderungen bestmöglich umgesetzt werden. Die Arbeit vor Ort erleichtert die dabei notwendige Abstimmung erheblich.

Da beim Solution Engineer so viele Fäden zusammenlaufen, ist es seine Aufgabe, ein gemeinsames Verständnis der Geschäftsprozesse für alle am Projekt Beteiligten zu entwickeln. Dies erreicht er mit Hilfe der Nutzung von Business Process Model and Notation (BPMN). Im Nachgang kann er auf Basis dieser allgemein verständlichen Notation jeden Prozess genau beschreiben, was ihm bei der Implementierung der einzelnen Human Services, Events und Integrationsservices mit IBM BPM hilft. Dabei nutzt er sehr oft die von isfinancial zur Verfügung gestellten Generic Domain Services, um der fachlichen Domäne Rechnung zu tragen.

BPM Hausbankwechsel

BPMN bei knowis im Einsatz: Hier wird der Prozess, der hinter dem Wechsel einer Hausbank liegt, mit Hilfe von IBM BPM skizziert.

Neben den Geschäftsprozessen ist der Solution Engineer auch in der fachlichen Domäne der Geschäftsanwendung zu Hause. Mit Hilfe der Anwendung isfinancial unterstützt er bei der Erstellung des Domänenmodells (Ontologie) und konfiguriert auf dessen Basis generische Oberflächenbausteine. Isfinancial bietet ihm hierbei einen breiten Baukasten verschiedenster UI-Elemente, welche kundenspezifisch schnell zu vollumfänglichen statischen oder dynamischen Übersichten zusammengefügt werden können. Im Rahmen dieser Oberflächenbausteine kann wiederum mit IBM BPM interagiert werden, womit sich der technologische Kreis wieder schließt.

BPM in isfinancial

So sieht das obige BPM-Prozessmodell in Übersicht und User Interface von isfinancial aus.

Wie wirst du Solution Engineer bei knowis?

Wir suchen neue Kollegen, die gerne in einer smarten Softwarefirma arbeiten wollen, die die Agilität und Dynamik eines Start-ups mit der Professionalität und Erfahrung eines international agierenden Unternehmens in sich vereint. Ein abgeschlossenes Studium in Wirtschaftsinformatik oder ein anderes IT-orientiertes Studium stellen eine gute Basis für deinen Einstieg dar.

Egal ob du ein Informatiker bist, der Lust hat, sich mit Geschäftsprozessmodellierung auseinanderzusetzen, oder eher einen betriebswirtschaftlichen Background mit Zusatzwissen im Programmieren und Entwickeln hast – entscheidend ist vor allem dein Wille, dich mit neuen Themen auseinanderzusetzen. Für deinen Start bei knowis ist es nicht zwingend notwendig das Gesamtpaket an Fähigkeiten und Kenntnissen mitzubringen, für uns zählen deine Motivation und Lernbereitschaft. Bewirb dich jetzt!

Bildquellen: Teaser: scyther5 - 832112086 - iStock; Infografiken: knowis AG

Geschrieben von Kathrin Zollner

Kathrin Zollner ist verantwortlich für das Personalmanagement und die Personalentwicklung bei der knowis AG. Sie ist Ansprechpartnerin für Bewerber, Studenten und alle Fragen rund um den Berufseinstieg bei knowis.

Kontakt: karriere@knowis.de, Telefon: +49 941 409249-16

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